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Edinburgh Castle


Steinzeit / Orkney Inseln


Geysir Strokkur /Island


Gullfoss Wasserfall / Island


heisser Schwefeldampf/Island


Steuerbord - Insel Jan Mayen


Alesund, Spitzbergen


... wir haben überlebt :=))


Alesund, Spitzbergen


Longyearbyen / Spitzbergen


..abneds wieder Auf See - Abschied von Spitzbergen


Leider vorbei am Nordkap - wegen Sturm geschlossen


Tolle Landschaft bei Tromsoe


MS Artania im Geiranger Fjord


Bergen - eine tolle kleine Stadt


Auf Wiedersehen Norwegen!

AIDAcara
Kreuzfahrtbericht
MS Artania 2011

Route Art04 vom 10.06. - 27.06.11 Schottland - Island - Spitzbergen - Norwegen


Ein Wort vorab

Die MS Artania, in Finnland gebaut, wurde 1984 als Royal Princess in Dienst gestellt. Das Schiff fuhr bis April 2011 für die britische Reederei P&O Cruises unter den Namen MS Artemis. Nach 5-wöchigem Umbau auf ´der Lloyd Werft Bremerhaven GmbH stach es - neu getauft - am 28.05.2011 als MS ARTANIA unter der Phoenix-Flagge erstmalig für den deutschen Markt in See. Bis zum 10.06. wurden zwei 3-Tage-Törns sowie ein 7-Tage-Törn absolviert und dabei auf dem Schiff noch heftig gewerkelt. Bei diesen Fahrten scheint es sich Berichten zufolge mehr um Test- und Eingewöhnungsfahrten vor allem für das zum Teil neue Personal gehandelt haben.
Unsere 17-tägige Kreuzfahrt hatten wir von Anfang an als 1. "ernsthafte" Kreuzfahrt der MS Artania eingestuft und wir waren auch mit der Bereitschaft an Bord gegangen, kleine Mängel und "Selbstfindungsversuche" der Crew, die ja erst zusammenwachsen musste, zu akzeptieren.
Um das Ergebnis vorwegzunehmen - wir haben alles erlebt: Eine tolle Kreuzfahrt, engagierte und kompetente Phoenix-Mitarbeiter, tolle neu renovierte Bereiche, sehr gute Shows, interessante Lektoren und eine hervorragende Ausflugsorganisation - aber auch etwas antiquierte "Ecken" mit dem charmanten Flair vergangener Kreuzfahrtzeiten und hin und wieder auch etwas streikende Technik .
ABER: Die Crew war (erfolgreich) bemüht, die kleinen technischen Ausfälle in den Griff zu bekommen und das an vielen Ecken noch entrostet, gepinselt und gesäubert wurde hat nicht wirklich gestört.
Wir sind sicher, dass Phoenix Reisen die MS Artania mit ihren grossen Aussenflächen, dem umlaufenden Deck 4, der hervorragenden Küche, den schön gestalteten Restaurants und Bars und der grosszügigen Show-Lounge erfolgreich auf dem Kreuzfahrtmarkt positionieren wird.

Check-in

Nach privater Anreise per Taxi zum Cruisecenter in Hamburg/Altona verlief der check-in trotz "gut gefüllter" Halle erstaunlich zügig - und nach ca. 30 Minuten waren wir mit unseren neuen Bordkarten an Bord und als erstes beeindruckt von der grosszügigen Lobby. Kaum in der Kabine auf Deck 5 trafen auch schon die Koffer ein. Die Koffer wurden übrigens in einem Stahlkäfig mit einem Kran vom Kai aus auf die heckseitigen Aussendeckbereiche des Schiffes gehievt.

Kabine

Unsere Aussenkabine auf Deck 5 (Nr. 5369) entäuschte zunächst mit dem hochgeklappten Schrankbett und der Couch gegenüber. Kalt, ungemütlich - das war der 1. Eindruck. Das sah nach 1 Stunde jedoch ganz anders aus, nachdem unsere Kabinenfee, eine sehr freundlich und fleissige Philippinin, auf unseren Wunsch hin das Klappbett heruntergelassen und auch die Couch als Bett hergerichtet hatte. Beide Betten sehr gut gepolstert, von identischer Grösse und mit Stauraum für die Koffer und sehr gut das Ablagebord über dem Klappbett.
Grosser Kleiderschrank mit vielen Bügeln und einem kleinen (sehr schmalen) schlüsselbewehrten Mini-Tresor ohne Eelektronik und ohne Codeeingabe, was auch seine Vorteile hat.
An dem grossen Kabinenfenster klebte offensichtlich noch der Staub der Renovierungszeit - geputzt wurde endlich nach etwa 7 Tagen.

Der kleine (alte) Röhrenfernseher mit sehr unscharfem Bild und wenig Programmvielfalt lieferte auf Programm 1 das Live-Bild der Vorauskamera, technische sowie Wetterdaten und die üblichen Durchsagen der Brücke, die ansonsten nicht "zwangsweise" in die Kabine übertragen wurden.
Hallo Phoenix - 600 neue kleine Flachbildfernseher kosten Euch doch unter dem Strich nur ca. 100.000 Euro - also demnächst "über Bord damit".

Das Bad samt Badewanne, Duschköpfen und Armaturen strahlt den Charme der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts aus. Der Spiegelschrank über dem Waschtisch ein wenig fleckig - alles zu akzeptieren bis auf das in den ersten Tagen zu Stosszeiten fehlende Heisswasser und vor allem den regelmässigen Ausfall der Unterdruck-Toiletten, die sich oft Denkpausen von 1 -60 Minuten erlaubten, bis die per Knopfdruck angeforderte Saugaktion einsetzte. Beide Mängel schienen uns nach 7-10 Tagen zu 90 % erledigt zu sein.

Service

Das mehr als ausreichende Personal an der Rezeption, war freundlich und stets ansprechbar. Etwas steif und keine Phoenix-Mitarbeiter, was uns doch erstaunte - ausgesourct oder mitgeleast??? "Wir sind nicht von Phoenix" - dieser merkwürdige Satz war oft zu hören.

Wesentlich angenehmer die hilfsbereiten Phoenix-Mitarbeiter am Reisebüro-desk und am bordeigenen "Postamt".

Der Kabinenservice war in unserem Bereich auf Deck 5 sehr gut. Maricris kümmerte sich aufmerksam und freundlich und mit Liebe zum Detail perfekt um Sauberkeit in Kabine und Bad.

Essen, Trinken, Restaurants und Bars

Das Schiff verfügt über 2 Bedienrestaurants mit freier Tischwahl ("Vier Jahreszeiten" auf Deck 2 und "Artania auf Deck 3) und ein Buffet-Restaurant ("Lido" auf Deck 9).

Frühstücksbuffet, Mittagsmenü, Abendmenü - die Küche der "Artania" ist zu loben, das war die wohl fast einhellige Meinung der Gäste!! Nicht ganz so vielfältig, wie es 4* oder 5* -Schiffen angeboten wird, aber dennoch hervorragend! Auch die freundliche, und schnelle Bedienung durch den Tischkellner, seinen Assistenten und die Getränke-maid ist positiv zu erwähnen.
Negatipunkt: Das kostenfreie Trinkwasser, das parallel zum Tischwein eingeschenkt wurde, hatte meistens einen massiven Chlorgeschmack!

Wir haben das Restaurant"Vier Jahreszeiten", dass noch etwas den Glanz fast vergangener Kreuzfahrtzeiten ausstrahlt, bevorzugt. Viel Personal, schneller Bedienservice und irgendwie schaffte man es fast immer, seinen "Stammplatz" zu erobern.
OK - das Mobiliar samt Deckenverkleidung hat schon jahrzehntelang viele Gäste gesehen, der positive Gesamteindruck wurde aber dadurch nicht beeinträchtigt. Anders die u.E. unakzeptablen alten Fensterscheiben mit zerfransten und vorquellenden Gummidichtungen und Feuchtigkeitsspuren oder sogar schon uralten Wasseransammlungen im Inneren der Doppelglasscheibe. Kein Lob verdienen auch die uralten "Tüllgardinen", die sich aber zum grössten Teil hinter den gerafften Übergardinen verstecken konnten.

Das Restaurant "Artania" ist komplett renoviert und strahlt einen sachlichen und durchaus geschmackvollen Stil aus. Aber so eine richtige "Schiffsatmosphäre" wird nicht vermittelt. Viele 2er-Tische als "Kommunikationsbremse" - wer es mag, wird es toll finden.

Das neue Buffetrestaurant "Lido" auf Deck 8 hat uns grundsätzlich sehr gefallen - geschmackvoll eingerichtet, gut durchdacht und mit einer Vielzahl deutschsprachiger Mitarbeiter. Wir sind dort aber nur zum Kaffetrinken oder nach dem Abendessen auf ein weiteres Eis oder einen Kaffe aufgetaucht.
Negativ zu bemängeln nur, dass schon 15-30 Minuten vor dem Ende der Kaffeezeit freiwerdende Tische zum Abendessen eingedeckt wurden. Diese Tische wurden beim Auftauchen neuer Kaffeegäste auch vehement verteidigt und diese Gäste anderweitig plaziert.

In den diversen zum Teil auch sehr geschmackvoll neu eingrichteten Bars kosteten die Cocktails in der Zeit von 22:00-23:00 Uhr nur die Hälfte, jeden Tag wurde im Bordprogramm darauf hingewiesen. Erschien man so 15 Minuten vor Schluss der Sonderzeit, waren die sonst so flinken meist phillip. Kellner schlichtweg verschwunden oder mit anderen dringenden Arbeiten beschäftigt. Pünktlich ab 23:01 wieselten dieselben diensteifrig wieder um die Gäste herum - spielte da der Gedanke der 7%igen Servicegebühr, die automatische aufgeschlagen wurde, etwa so eine belebende Rolle!? Auf diese Weise wurde die eigentlich umsatzfördernde Idee der "happy hour" von den Mitarbeitern aus Eigeninteresse schlichtweg unterlaufen.

Entertainment

Sport und Spiel
Wem das 440m lange umlaufende Deck 4 zum Laufen oder Walken nicht ausreichte, dem wurde das auf Kreuzfahrtschiffen übliche Programm angeboten: Lachyoga, Dart, Boccia, Bingo, Kickertreff, Bauch und Beine-Training, Walk a mile, Shuffleboard um nur einige Ablenkungen zu nennen.
Gut ausgerüstet aber ziemlich "eng gepackt" der Fitnessraum auf Deck 9 mit Fahrrädern, Laufbändern und anderen muskelbildenden "Foltergeräten". Lobenswert die stabilen Aussen-Fitnessgeräte im Heckbereich auf Deck

Abendprogramm
Ein abwechslungsreiches Abendprogramm wurde nicht nur in der grossen Atlantik-Show-Lounge auf Deck 3 sondern in kleinerem Rahmen auch in der Pacific-Lounge auf dem Sonnendeck 5 sowie in der Casablanca-Bar und Harry´s Bar - beide auf Deck 3 - geboten.

Die an Bord auftretenden Künstler waren schon zum Teil nahezu 1. Wahl - hervorzuheben Katrin Widmann, Joe Curtis und Grant Newsome und nicht zu vergessen die Gruppe Els Valldemoosa. Der an Bord auftretende Magier war hingegen nicht zeitgemäss und sein Program schlichtweg schnarchig.

Das bordeigene Show-Ensemble konnte u.E. nicht überzeugen. Jeder einzelne sicherlich ein hervorragender Tänzer und Sänger - in der Gruppe jedoch im Verhältnis zu den beiden Damen der eine etwas zu gross und der andere zu kräftig, das wirkte bei einem gemeinsamen Auftritt alles ein wenig unharmonisch.

Vorträge der Lektoren
2 Lektoren sorgten für den wissenschaftlichen Background zu den anzusteuernden Zielen der Reise - Frau Anke Bülow und Prof.Dr.Lothar Staeck.
Sehr informativ - spritzig und witzig vorgetragen.
Spezielle Ausflugspräsentationen durch die Reiseleitung, wie wir sie von anderen Schiffen kennen, fanden nicht statt. Da half nur der Bordkanal am Fernsehgerät - dort wurden die künftigen Ziele eingehend vorgestellt.

Sonstige Events an Bord
Maritimer- und Bayrischer Frühschoppen (aber ohne Freibier), die Polartaufe, Jazz & Austern, Krabbenpulen und die obligatorische Seekartenversteigerung sorgten für Abwechslung an den Seetagen und zogen stets viele Gäste an. Das übliche Programm wie es auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch angeboten wird - bei der Artania aber stets aufgepeppt durch Dennie, der locker und gekonnt alle Veranstaltungen und Events moderierte.
Erfreuen z.B. AIDA und Hapag Lloyd Kreuzfahrten ihre Gäste bei solchen Anlässen mit Freibier oder einem Glas Sekt, war an Bord der Artania alles kostenpflichtig. Es geht hier nicht um die paar Euro, sondern um die Geste - aber Phoenix mag hierfür ja seine Gründe haben.

Spiel-Raum und Internetcorner
Ein gut ausgerüsteter Spielraum mit diversen Tischen und Karten- und Brettspielen befindet sich auf Deck 3 und dort befindet sich auch das Internetcorner mit 6 PC-Plätzen. Der Internetzugang ist kostenpflichtig (7 Euro/15min, 12 Euro/30 min)) und ist bedingt durch die Satellitenanbindung sehr langsam. WLAN oder ein Internetzugang in der Kabine existieren nicht. Leider war das Internet nach dem 1. totalen Stromausfall "tot". Das Bordteam war offensichtlich leider nicht in der Lage, das System wieder hochzufahren.

Ausflüge
Vor der Reise erhält jeder Passagier eine kleine Broschüre, in dem die angebotenen Ausflüge knapp beschrieben sind. Eine gesonderte Ausflugspräsentation an Bord gibt es nicht, was wir schon weiter oben erwähnt haben.
Die Ausschiffung erfolgte jeweils schnell und reibungslos. Alles war bestens organisiert, die Preise für die Ausflüge hielten sich im Rahmen. Die Reiseleiter der jeweilig von Phönix beauftragten örtlichen Firmen waren deutschsprachig und sehr kompetent - meistens deutsche Landsleute, die schon lange in Schottland, auf Island oder in Norwegen lebten.

Schiffszustand
Die MS Artania ist 28 Jahre alt und die 5-wöchige Renovierung samt Einbau von 94 Balkonkabinen hatte unbestreitbar nicht ausgereicht, sämtliche "Macken" rechtzeitig zu beseitigen. Die Aussenbereiche (Deck 8 und 9), die Bars und das Artania Restaurant wie auch das Lido Buffet sind neu und hervorragend gestaltet. Das Restaurant "Vier Jahreszeiten" strahlt trotz leichtem Renovierungsbedarf (Fenster, Gardinen) einen nahezu unwiderstehlichen Charme aus.

Ein dreimaliger kurzfristiger Ausfall einer der Hauptmaschinen samt Stromausfall führte bei einigen Passagieren zu leichten Irritationen und bei dem Abschlussgala-Diner auch zu einem spürbaren Ausfall der Klimaanlage und manch lustiger Reaktion der Kellner - siehe Foto rechts. Der 1. Ausfall wurde vom Kapitän noch technisch erläutert, der 2. Ausfall zwang das Schiff zu einer längeren Schleichfahrt mit ca. 9 Knoten und der letzte Ausfall beim Gala-Diner entband den Kapitän offensichtlich von seinen gesellschaftlichen Verpflichtungen an Bord.
Zu betonen ist jedoch, dass u.E. das Schiff zu keinem Zeitpunkt manöverierunfähig oder gar gefährdet war, wie an Deck manchmal von Gästen behauptet wurde. Besserwisser gibt es auch an Bord eines Kreuzfahrtschiffes.
Von den Irritation mit den Unterdrucktoiletten und der Heisswasserversorgung in den ersten Tagen hatten wir schon weiter oben berichtet.
Wir sind davon überzeugt, dass Phoenix es schaffen wird, die kleinen und auch grösseren Mängel, die den Ablauf der Kreuzfahrt jedoch nur unwesentlich beeinträchtigt haben, auf den nächsten Reisen abzustellen.
Es gab wohl kaum einen Gast, der aufgrund eigener Recherche oder sachgerechter Beratung durch sein Reisebüro nicht wusste, dass das schöne Schiff nahezu 30 Jahre alt ist und in 5 Wochen nicht vollständig renoviert werden kann.

Die MS Artania überzeugt durch grosszügige Räumlichkeiten, mit dem umlaufende Deck 4, den Aussenbereichen auf Deck 8 und 9, mit ihren hervorragenden Restaurants und sehr guten Küche.
Von störenden Vibrationen und einer lästigen Schieflage des Schiffes, von denen im Internet nach den ersten Testfahrten die Rede war, war nichts zu spüren. In unserer Kabine auf Deck 5 mittig übertönte das leise Summen der Klimaanlage die Betriebgeräusche des Schiffes.

Gäste/Kleidung
An Bord befanden sich neben deutschsprachigen Gästen auch Schweizer, Holländer,Skandinavier und Engländer.

Tagsüber war die Kleidung - den winterlichen und frühsommerlichen Temperaturen angepasst - leger. Nach den Angaben im Tagesprogramm wurde für abends "leichte Eleganz", für den Kapitänsempfang und das anschliessende Dinner und das Abschiedsgala-Dinner "elegant" empfohlen. An dies Vorgaben hielten auch auch die meisten Passagiere. So elegant gekleidet wie unser Tischkellner auf dem rechten Foto, war jedoch kaum einer der Gäste.

Check-out und Abreise
Am Abend vorher Koffer gepackt und bis 02:00 vor die Kabinentür gestellt - die einfachste Lösung für die Ausschiffung in Hamburg am nächsten Tag. Wer wollte konnte seinen Koffer jedoch in der Kabine lassen und dann am nächsten Morgen ca. 30 Minuten nach Ankunft in Hamburg - jedoch ohne Hilfestellung beim Koffertragen - als erster von Bord gehen.
Alle anderen Passgiere waren in Gruppen eingeteilt und die Koffer der privat abreisenden Gäste zuvor mit verschiedenfarbigen Einsteckkarten versehen. Die "Farb-Gruppen" wurden dann ebenso wie andere spezielle Reisegruppen über Bordlautsprecher aufgerufen und gebeten, das Schiff zu verlassen. So war eine geordnetes Ausborden und wenig Gedränge bei der Koffersuche im Terminal sichergestellt.

Unser schon zu Beginn der Elbquerung geordertes Taxi wartete schon vor dem Terminal und damit war eine schöne Kreuzfahrt beendet.

Fazit:
Verlauf und Ausrichtung der Kreuzfahrt verdienen unser Lob! Daran ändern auch nichts die in unserem Bericht angesprochenen Kritikpunkte! Mit etwas gutem Willen und Verständnis waren die kleinen Mängel zu ertragen - wir fanden es auch spannend zu erleben, wie ein für Phoenix und die Besatzungsmitglieder neues und kaum bekanntes Schiff im Laufe der Zeit eigen "Phoenix-Konturen" bekommt und vom Vorgänger übernommene Mängel des Kreuzfahrtschiffes ausgemerzt wurden.

Ein uneingeschränktes Lob für die Crew. Die Ausflüge waren hervorragend organisiert, Das Abendprogramm abwechslungsreich und zum Teil hochkarätig mit Künstlern besetzt und die Küche samt Bedienungspersonal braucht den Vergleich mit anderen 4*+ oder 5*-Schiffen nicht zu fürchten.
Auch mit unserer "Kabinenfee" war wir sehr zufrieden.

Wir sind davon überzeugt dass Phoenix Reisen es schaffen wird, das Schiff erfolgreich auf dem deutschen Kreuzfahrtmarkt zu positionieren und dem Schiff in den nächsten Wochen/Monaten den allerletzten Feinschliff zu geben.

Es war unsere 9. Kreuzfahrt und die erste mit einem Schiff von Phönix Reisen!
Es war aber sicherlich nicht unsere letzte Fahrt mit der MS Artania!!.


Hamburg Cruisecenter, Terminal 1

Koffer - mit einem Kran vom Kai auf Deck 4

Die Kreuzfahrt beginnt - vorbei an der Elbphilharmonie

Kabine, Oriondeck, Deck 5


Kabine, Oriondeck, Deck 5


Heckbereich - Deck 4 bis 8

Restaurant "Vier Jahreszeiten" / Deck 2

Restaurant "Artania" / Deck 3

Lido Buffet-Restaurant / Deck 8

Kopernikus Bar auf Deck 8

Breites umlaufendes Aussendeck 4 - 440 m lang

Fitness-Center auf Deck auf Deck 9

Atlantik-Show-Lounge auf Deck 3

Seekartenversteigerung - Dennie in Action

... und singen kannn er auch, hier in der Atlantik-Show-Lounge

Internetcorner auf Deck 3

Ausflug auf Island

Unser Tischkellner "ersetzt" die Klimaanlage

Grosszügige Lobby über 2 Stockwerke

Ruhebereich auf Deck 9

Unser Tischkellner beim Galadinner

"Jazz & Austern" auf Deck 8

Abschiedsstimmung - Blick vom Heckbereich auf Deck 6 - die Gedanken schweifen zurück an eine sehr schöne und erlebnisreiche Kreuzfahrt.
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